100 Prozent Natur - Dritte "SlowFisch" im November Bremen



Karpfen, Saibling, Bachforelle - Fische aus deutschen Gewässern stehen im Mittelpunkt der SlowFisch 2010. Die Veranstaltung öffnet vom 5. bis 7. November 2010 zum dritten Mal in der Messe Bremen ihre Tore für bewusste Genießer. Die SlowFisch wird in Zusammearbeit mit der Vereinigung Slow Food veranstaltet, die sich die Förderung verantwortungsbewusster Fischerei und Landwirtschaft, eineartgerechte Viehzucht, den Erhalt des traditionellen Lebensmittelhandwerks und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt auf die Fahnen geschrieben hat.


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Walschützer gehen in die "Höhle des Löwen" auf den Färöer-Inseln

Hagen-Westf., 28.07.2010: Der Oscar-prämierte Film "Die Bucht" mit Richard O?Barry brachte die grausamen Delfintreibjagden in Japan mit jährlich rund 20.000 abgeschlachteten Delfinen an das Licht der Weltöffentlichkeit. Jetzt wollen Wal- und Delfinschützer der blutigen Waljagd auf den europäischen Färöer-Inseln ein Ende setzen. 

 

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Fischer im Korallendreieck wollen Beifang bekämpfen

Bali, Indonesien 7.7.2010:

Lokale Fischerund private Unternehmen aus der als Korallendreieck bekannten Region haben sich am letzten Tag des Coral Triangle Fischer Forum auf ein Paket von Empfehlungen für eine nachhaltige Fischerei geeinigt.

 

Das vom WWF initiierte dreitägige Coral Triangle Fisher Forum wurde von Fischern aus der Region besucht, um ihre Erfahrungen und innovative Ideen zur Umsetzung verantwortungsvoller Fischereipraktiken auszutauschen. 

 

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Interfraktioneller Antrag zur Walfangpolitik ist großer Erfolg für den Schutz der Wale

Zum am 10. Juni 2010 im Bundestag eingebrachten interfraktionellen Antrag zur Zukunft der Internationalen Walfangkonferenz (IWC) erklärt Cornelia Behm, Sprecherin für Ländliche Entwicklung und für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Dass wir heute diesen gemeinsamen Antrag von Union, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in den Bundestag einbringen und verabschieden können, ist ein wichtiger Schritt für den Schutz unserer größten Meeressäuger. Denn trotz eines in der Internationalen Walfangkonferenz (IWC) beschlossenen Moratoriums für den kommerziellen Walfang töten japanische, norwegische und isländische Walfänger Jahr für Jahr eine Vielzahl von Walen.

Um das auf die Dauer zu unterbinden, sollte eine Arbeitsgruppe der IWC unter Beteiligung Deutschlands nach einem Kompromiss suchen und Vorschläge zur Zukunft der IWC machen. Als diese Vorschläge Ende Februar bekannt wurden, war das Entsetzen unter den Walschützern groß. Würden sie bei der diesjährigen IWC-Jahreskonferenz in Marokko eine Mehrheit finden, wären für zehn Jahre kommerzielle Walfangquoten eingeführt und das Walfangmoratorium faktisch beendet worden. Infolgedessen wäre auch die Wiederaufnahme des internationalen Handels mit Walprodukten zu befürchten gewesen.

Der gemeinsame Antrag fordert nunmehr klipp und klar, dass die Bundesregierung einem IWC-Kompromiss nur zustimmen kann, wenn der so genannte wissenschaftliche Walfang beendet wird und es ein Ausstiegsszenario für den kommerziellen Walfang gibt. Spätestens zum Ende der bisher auf zehn Jahre festgelegten Übergangszeit muss der kommerzielle Walfang aufhören. Nur unter diesen Umständen sind auch wir Grüne bereit, für eine Übergangszeit Zugeständnisse beim Walfang zu machen."

Zum Interfraktioneller Antrag zur Zukunft der Internationalen Walfangkommission (IWC)

 

 

 

Am 11. Juni war der CAP-Rouge-Day


Wenn Du etwas für das Meer tun willst,
wenn Du Dich um die Zukunft sorgst,
dann trage am 11. Juni eine rote Mütze! - so der Slogan des CapRougeDay

Aber auch nach dem 11. Juni kannst du mit deinem Foto oder einem kleinen Filmchen mit dir mit Roter Mütze auf der Website des CapRougeDays ein Zeichen setzen. Sei dabei!!!

 

 

Die Idee


Im letzten Monat war das 4. internationale Treffen des World Ocean Networks. Jean Michel Cousteau - der Schirmherr der Veranstaltung - erinnerte an den 100. Jahrestag des Geburtstages seines Vaters. Aus diesem Grunde ist in Washington eine kleine Gedenkzeremonie geplant, auf der die Leute, an Erinnerung an Jaques Yves Cousteau, rote Mützen tragen werden.


Aber warum sollte die Aktion auf die Zeremonie limitiert sein? Warum nehmen wir nicht den Vorteil der Faszination die Cousteau in so vielen von uns entfacht hat. Warum erweisen wir seinem Erbe nicht über all auf der Welt Ehre? Warum tragen wir nicht auch rote Mützen - wenigstens an diesem Tag - um zu zeigen, dass wir uns um die Meere und die Zukunft  unseres blauen Planeten sorgen.

 


Hintergrund

Jaques Yves Cousteau (1910 - 1997) war möglicher Weise die Persönlichkeit, die in den letzten 100 Jahren als Einzelner am meisten für unsere Ozeane erreicht hat. Er brachte die Wunder, die Geheimnisse und die Faszination der marinen Umwelt weltweit einer breiten Öffentlichkeit nahe. Er hat Generationen von Kindern, Tauchern, Journalisten, Filmemachern, Wissenschaftlern und auch Politiker durch seine Filme und Serien insperiert. Als Zuschauer bei seinen Expeditionen erfuhren wir, was sich unter der Oberfläche der Meere verbirgt. Seine Geschichten machten uns neugierig auf mehr und weckten unsere Leidenschaft für die stille Welt unter Wasser.

Heute schon ist ein groß Teil der Vielfalt, die Cousteau entdeckt und uns nahe gebracht hat, verschwunden.

Es ist also höchste Zeit für die Zukunft unseres blauen Planeten zu handeln - ob einzeln oder gemeinsam.



Ein erster kleiner Schritt, den wir tun können, ist zu zeigen, dass wir uns sorgen. Wir können eine rote Mütze tragen, wenigstens an einem tag, wenigstens an Kapitän Cousteaus Geburtstag.

 

Mache ein Foto oder Film von euch mit roter Mütze und lade diese auf der Website vom CapRougeDay hoch.

 

Oder auf Facebook.



Wer noch mehr tun will, kann MeeresBürger werden.

 

 

 

 

Gewinner stehen fest!

Das Fotowettbewerbsthema Tourismus & Klimawandel wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz unterschiedlich umgesetzt.

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Auszeichnung für "MeeresBürger"

Das MeeresBürger-Projekt erhielt vom Nationalkomitee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" die Auszeichnung als "Offizielles Dekade-Projekt". weitere Infos

ONLY-FISH - die Ausstellung

Eine Sonderausstellung ab
1. April 2010 im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg rund ums Thema Fisch und 100 Jahre Fischereiforschung | in Zusammenarbeit mit dem Institut für Seefischerei.

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"Riesen der Meere" bekommen Nachwuchs

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace und das Ozeaneum in Stralsund erweitern die gemeinsam geplante und realisierte Ausstellung "1:1 Riesen der Meere"...... weitere Infos

Meeresfische im Müritzeum

Ein ganz besonderes Highlight ist die Aquarienlandschaft, wo in 24 Becken neben Fischen auch Krebse, Sumpfschildkröten und andere Wasserbewohner zu sehen sind. Flundern sind die neue Attraktion...... weitere Infos

Portugal stellt Seeberge unter Schutz

Der Meeresgrund des Nordostatlantiks erhält mehr Schutz. Vor Portugals Küste sind  vier Meeresschutzgebiete eingerichtet worden. weitere Infos

Eintauchen in die Tiefen der Meere

"Ozean der Zukunft" -  Sonderausstellung lockt 25. März bis 30. August 2010 ins Deutschen Museum in München weitere Infos

Unterwasserfoto des Jahres 2010

"GUE-Photo of the Year 2009" von Uli Kunz: Tauchprofis der ganzen Welt wählten Aufnahme aus dem Schwarmfischbecken des OZEANEUMs zum besten Unterwasserfoto des Jahres. weitere Infos

Schulklasse wurde MeeresBürger

Die ersten MeeresBürger waren Schüler der Waldörfer-Gesamtschule aus Hamburg-Volksdorf.  weitere Infos

Mit der "Woche der MeeresBürger" begann eine spannende Reise durch die Unterwasserwelt

Die Weltmeere sind die Heimat unzähliger Tiere und Pflanzen. Wale sind die Giganten unter ihnen.

Während sich im Mai 2009 Wissenschaftler und Regierungsvertreter aus 80 Ländern auf der 1. Welt-Ozean-Konferenz die Bedeutung der Meere und ihre Gefährdung durch den Klimawandel diskutierten, engagierten sich in Deutschland das neue Umwelt-Netzwerk »MeeresBürger« für den praktischen Schutz der Meere und zeigt, was jeder Einzelne dazu beitragen kann. Vom 17. bis 24. Mai luden die 29 Naturerlebnispartner während der »Woche der MeeresBürger« erstmals gemeinsam zu einer Reise durch die Welt der Meere ein. Doch das ist nur der Startschuss für eine ganze Reihe von speziellen Angeboten rund um die Meere. Freunde von Nord- und Ostsee sowie den Ozeanen können ab sofort überall in Norddeutschland Veranstaltungen besuchen und  MeeresBürger werden.

Als MeeresBürger gehen Sie auf eine spannende Reise durch die Welt der Meere. Ihr ReiseFührer weist Ihnen den Weg zu mehr als 50 Naturerlebnis-partnern im Norden. MeeresBürger profitieren zudem von speziellen Angeboten. Und wenn Sie fleißig Stempel in Ihrem ReisePass sammeln, erhalten Sie exklusive Prämien.

Mehr Informationen

Deutsche Bundesstiftung Umwelt lighthouse foundation Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) Hanns R.Neumann Stiftung Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e.V.

 

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